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Beerenobst

Die Vorzüge von Beerenobst

Als Beerenobst werden Beerenpflanzen gezählt, die zu der Familie der Rosaceae und der Saxifragaceae gehören. Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren gehören zu den Rosengewächsen und Johannisbeeren und Heidelbeeren zu der Familie der Saxifragaceae.

Was macht Beerenobst aus?

Beerenobst ist in der Regel reich an gesunder Fruchtsäure, Pektin und Vitamin C. Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren besitzen noch so viel Zucker wie andere Beerenarten. Prinzipiell sind Beerenobstsorten besonders gesund. Sie regen die Verdauung an, steigern das Immunsystem und sind reich an sekundären Pflanzenstoffen. Die intensiven Färbungen, die schwarze Johannisbeeren, Heidelbeeren und Holunderbeeren aufweisen, sind fast noch gehaltvoller und gesünder, als die rote Färbung von Himbeeren und Erdbeeren.

Welche Sorten gehören zum Beerenobst?

Heidelbeeren

Anthocyane geben der Heidelbeere die typische blaue Farbe. Anthocyane färben aber nicht nur, sie sind auch die antioxidativen Biostoffe, die die Heidelbeere zum Fänger freier Radikale machen. Alle Lebensmittel, die wie die Heidelbeeren freie Radikale im Organismus binden, dienen der Krebsprophylaxe. Zusätzlich wird das Immunsystem durch die enthaltenen Vitamine E und C gesteigert. Traditionell werden Heidelbeeren gegen Durchfall gegessen (trocken oder frisch). Die in den Heidelbeeren enthaltenen Gerbstoffe sind für diese Wirkung verantwortlich.

Johannisbeeren

Johannisbeeren sind reich an Zitronensäure, Calcium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Pektin, Niacin, Flavonoide, Vitamin C, B1, B2, B6, E, A und Proteine. Der Gehalt dieser Inhaltsstoffe ist in Schwarzen Johannisbeeren höher als in roten oder weißen Sorten. Johannisbeeren regen die Verdauung an, gleichen den Blutzuckerspiegel aus und senken den Cholesterinspiegel.

Weinbeeren (auch Weintrauben genannt)

Weintrauben enthalten die Vitamine E, K, C, D, A, B1, B2, B3, B6, B12, Phosphor, Eisen, Kalium, Selen, Zink, Magnesium, Kohlenhydrate, Fruchtsäuren, Proteine und Polyphenole. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Weintrauben antioxidativ wirken und somit Herz-/Kreislauf- und Krebserkrankungen vorbeugen. Sie regen die Verdauung an und bekämpfen im Mundraum vorhandene Kariesbakterien.

Stachelbeeren

Stachelbeeren schmecken recht süß, daher finden sie viele Anhänger. Die zusätzlich enthaltene Fruchtsäure rundet den Geschmack ab. Das enthaltene Pektin hält lange satt und gleicht den Blutzuckerspiegel aus und die in den Kernen enthaltenen Schleimstoffe regulieren die Verdauung. Zudem sind Stachelbeeren noch reich an Vitamin C, Calcium, Kalium und Phosphor.

Taybeeren

Taybeeren sind eine Kreuzung zwischen Himbeeren und Brombeeren. Eine genaue Auflistung der Inhaltsstoffe ist nicht verfügbar.

Sanddorn

Sanddornbeeren enthalten Gerbsäure, Flavonoide, Beta-Sitosterol, Öl, Beta-Carotin und die Vitamine E, C, und B12. Die Beeren steigern das Immunsystem helfen gegen Gicht und Frühjahrsmüdigkeit und das Öl kann für die Hautpflege verwendet werden. Es wirkt nicht nur pflegend, sondern lindert auch Akneerkrankungen, leichte Verbrennungen und anderweitige Hautprobleme.

Cranberry

Die in Cranberrys enthaltenen Proanthocyanidine (Tannine) schützen die Nieren, die Blase und die Prostata. Zudem sind Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die Cranberrys besonders wertvoll machen. Die Vitamine K, A und C, sowie Kalium sorgen für eine Stärkung des Immunsystems. Cranberrys sorgen für eine gesunde Magenschleimhaut, schützen vor Arteriosklerose, Krebs und Herz-/Kreislauferkrankungen.

Preiselbeeren

Die Preiselbeere gehört zur Familie der Heidelbeeren, daher sind sie auch so reich an Anthocyan, dem Biostoff, der freie Radikale bindet. Wie auch die Cranberry (die aus derselben Familie stammt), schützt auch die Preiselbeere die Blase, die Nieren und die Prostata. Zusätzlich zu den Beeren haben auch die Blätter der Preiselbeere eine wichtige Funktion in der traditionellen Medizin.

Moltebeeren

Moltebeeren erinnern an Brombeeren, sind allerdings nicht so dunkel, sondern im reifen Zustand von gelboranger Farbe. Sie wachsen wild in Skandinavien und können nicht kultiviert werden. Moltebeeren enthalten Kohlenhydrate, Ballaststoffe, die Vitamin C und A, Natrium, Kalium, Folsäure, Magnesium, Calcium, Eisen und Polyphenole.

Himbeeren

Himbeeren enthalten wenig Zucker, die Vitamine B1, B2, B6, C und E, Karotin, Pektin, Fruchtsäuren, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Mangan, Eisen, Proteine, Niacin, sekundäre Pflanzenstoffe und Flavonoide. Himbeeren verhindern die Ausbreitung von Viren und senken Fieber.

Maulbeeren

Maulbeeren sind reich an Ballaststoffen, Antioxidantien, Anthocyane, Resveratrol, Polyphenol, sekundäre Pflanzenstoffe, die Vitamine C, A, E, K und B-Vitamine, Eisen, Magnesium, Mangan und Calcium. Es gibt viele unterschiedliche Maulbeersorten. Je dunkler die Beeren sind, desto gesünder.

Erdbeeren

Erdbeeren sind kalorienarm, reich an den Vitamin A, B2, B3, C, E, K und Folsäure. Sie wirken entwässernd und entschlackend. Die enthaltene Ellag- und Ferulasäure wirkt vorbeugend gegen Krebs.

Brombeeren

Brombeeren enthalten Magnesium, Kalium, Eisen, Calcium, Vitamin C, Karotin, Ballaststoffe, Proteine und Kohlenhydrate. Besonders hervorzuheben ist, dass Brombeeren antioxidativ wirken und freie Radikale im Organismus binden. Einmal abgepflückt reifen Brombeeren nicht mehr nach. Sie sollten daher immer nur reif geerntet und möglichst sofort verzehrt oder verarbeitet werden.

Das meiste Beerenobst ist sehr druckempfindlich, lässt sich nicht länger als 2 – 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren und ist besonders gut geeignet für die Saftgewinnung. Die Beeren lassen sich entweder einzeln einfrieren, als Saft oder Mus. Lediglich Weintrauben sollten vor der geplanten Aufbewahrung im Kühlschrank gewaschen werden, alle anderen Beerensorten werden ungewaschen gelagert, mit Stielen. Nach dem Waschen und der Stielentfernung sollten die Beeren so schnell wie möglich verzehrt werden. Oft wird Beerenobst mit Milch, Sahne oder Joghurt kombiniert. In dieser Kombination kann es schnell zu Unverträglichkeiten kommen, weil die Fruchtsäuren das in den Milchprodukten enthaltene Eiweiß verändern.

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